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Eine Nichtregierungsorganisationen sind nicht staatliche Organisationen, zivilgesellschaftliche Akteure, die sich mit der Prävention und Nachsorge von Konflikten beschäftigen durch Dialog und Aussöhnung und Leisten wichtige Beiträge im Aufbau friedlicher zivilgesellschaftlicher Strukturen.

Die Teilnahme von NGOs am politischen Dialog ermöglicht[1],

  • umfassendere Kompetenz für die Lösung von dringenden Problemen,
  • politische Entscheidungen zu legitimieren und nachhaltiger zu vertreten,
  • eine Früherkennung von gesellschaftliche Konfliktlagen oder sozialen Protest (Sensorfunktion),
  • eine bereite Basis (Unterstützung der Zivilgesellschaft) für die Durchsetzung von Entscheidungen zu schaffen.

Tätigkeiten Bearbeiten

  • Mobilisierung der Öffentlichkeit
  • Expertise: Sammlung von Expertenwissen
  • Lobyying bei politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern
  • Erarbeitung von Lösungsansätzen

Diskurs über die Legitimität der NGOs Bearbeiten

Gemäß Kathrin Kirstein und Bernhard Böth müsse die Legitimität der NGOs an ihrem Anspruch gemessen werden. Dieser Anspruch bedürfe der "[o]hne eine breite Unterstützung in der Gesellschaft"[2] nicht zu rechtfertigen sei.

Pro Kontra
Interessengruppen agieren im Sinne pluralistischen Wettstreits, um Einflussnahme auf die Politik kein formelles Mandat, das aus freien, geheimen Wahlen hervorginge
repräsentieren schwer artikulierbare/aggregierbare Allgemeininteressen (Menschenrechte, Umweltschutz, Entwicklungspolitik) intern nicht notwendigerweise demokratisch aufgebaut, fehlende Transparenz der Finanzierung
tragen zur öffentlichen Transparenz von Entscheidungsprozessen bei Gefahr der Selbstrepräsentierung bei hoher gesellschaftlicher Akzeptanz
Monitoring, Information, Konsultation und kritischem Dialog Anspruch auf Gleichstellung mit staatlichen Akteuren illegitim
stellen bereite Öffentlichkeit her; Möglichkeit zivilgesellschaftlicher Partizipation Frauen in der Führungsebene unterrepräsentiert
Beratung und Informationsfunktion von Regierungsvertreter. Zuweilen auch als Unterhändler in Krisensituationen (Verhandlungsdelegationen) tätig.

Ferner seien die finanzielle Abhängigkeiten gegeben. So seien gerade kleinere NGOs auf staatlichen Zuwendungen angewiesen, die allerdings die vorbehaltlose Eigenständigkeit in Frage stellten.

Außerdem spiele die öffentliche Wahrnehmung (auch durch mediale Inszenierung) einer wichtige Rolle:

»Wenn der Öffentlichkeit die Arbeit von "Ärzte ohne Grenzen", "Greenpeace" oder "Transparency International" missfällt, dann bleiben die Spendengelder aus.«[3]

Quellen Bearbeiten

  1. Duden - Politik Gymnasiale Oberstufe, Rytlewiski, Wuttke, u.a, Duden PAETEC GmbH, Berlin, S. 542
  2. Kritik an NGOs
  3. Kritik an NGOs: Abhängigkeiten

Weblinks Bearbeiten